Ich&Ich

29/02/2008 - (Lebens)müdigkeit Teil 2

Die Gestalt die in meine häusliche Umgebung eindrang, entpuppte sich als meine bezaubernde Freundin. Froh sie zu sehn und voller Tatendrang, gab ich meinem Körper den Befehl, das Müdigkeitsgefühl sofort mit diversen Hormonen, Feromonen, oder anderen Substanzen, wie Adrenalin den Kampf anzusagen. Mir faällt ein das Stefan und ich Heute in die Plettenberg-Provinz-Kaschemme den"Holzwurm" gehen wollten. Da es dort nach der üblichen Flasche Vodka gefühlte 7000° warm ist, vielen mir in dem Zusammenhang meine gräßlich langen Haare auf. Mit knappen 1,50 in der in der Tasche sollte es schwierig werden, meinen Stammfriseur "Sahaara" (ein Brüller) dazu zu überreden aus diesem Vogelnest, das sich zu unrecht Haare schimpft, eine einigermaßen der Norm angepassten Frisur zu zimmern. Kathi bot mir ihr 10€, was die Gesammtsumme meines Geldes auf 11,50€ ehöhte. Wir hatten nach genauem Zählen 12,63€ zusammengekratzt. Wir fahren also zum Dienstleister meines Vertrauens. Ich gehe selbstbewußt rein und frage beherzt: "Na was kost der Spaß hier?" Völlig überfortdert mit der Situation, da sie warscheinlich ihr ganzes Berufsleben mit den beiden Sätzen: Guten Tag, setzen sie sich bitte dort hin, ich komme sofort zu ihnen" und "Wie hätten wirs denn gerne." ausgekommen ist, faällt der kleinen hinterm Thresen nur eins ein, dumm stellen. Sie fragt als "WAS!?" ich sage "Ja so ein Haarschnitt wär jetzt was für mich." Sie gibt eine Antwort wie eine Frage: "12,50€?" Ich denke mir noch ich könnte jetzt fragen ob sie sich sicher ist, aber ich wollte diese Konversation zum Ende bringen, also machte ich mich auf den Weg um sage und schreibe 27Cent aufzutreiben....

...Schnitt....Bye

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29/02/2008 - (Lebens)müdigkeit

Es ist immernoch Freitag der 29.02.2008 ungefähr fünf Uhr. Fast 12 Stunden nachdem ich aufgewacht bin. Ich versuche zu schlafen und meinem Körper etwas mehr als die 3 Stunden Ruhe von letzter Nacht zu gönnen. Mir fällt ein das heute der 29. Februar ist, der Tag an dem manches arme Schwein einmal in vier Jahren seinen Geburtstag feiern kann! Ich beschließe also alle Menschen aus meinem Bekanntenkreis die Heute Geburtstag haben per Sms zu beglückwünschen. Da diese Anzahl sich aber ganz klar gegen 0 bewegt, ein sehr kurzes Unterfangen. Meiner Seele verschafft es trotzdem den Frieden den sie braucht um meinen Körper schlafen zu lassen. Ich schlafe also augenblicklich ein...

für etwa 5 Minuten, denn da öffnet sich meine Tür und jemand kommt herrein...

Hier mache ich einen Schnitt, da ich keine Lust mehr habe noch mehr zu schreiben.Weiter finde ich das zu lange Texte beim Lesen langweilig und demotivierend wirken, also bis zum nächsten mal

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29/02/2008 - Die Reise in die Veganenheit...und das Butterbrot

-es ist  Freitag der 29. Febraur 2008 um 5:30 Uhr

-ich öffne meine Augen, mir ist schlecht und mein Kopf schmerzt. Außerdem plagt mich ein Stechen im Rücken

-ich versuche mit der Hand die Ursache jener unangenehmen Empfindung zu lokalisieren

-ich stelle Fest, es handelt sich um ein Butterbrot

-während ich das Brot esse (igitt!), versuche ich den gestrigen Abend gedanklich zu rekonstruieren

- ich verfalle in eine körperlich Starre, um mich voll und ganz konzentrieren zu können

-meine Gedanken tragen mich ca. 5 Stunden in die Vergangenheit. Ich sitze bei meinem Freund, spiele Schach und trinke einen Liter Vodka mit ihm dabei

-mehr fällt mir nicht ein, trotzdem muß es aufgrund dieser Fakten ein spitzen Abend gewesen sein

-ich erinnere mich wieder daran, dass ich bei der Ankunft in meiner Residenz noch den Drang verspürrte mir einen Abendsnack zu gönnen. Als ich dann aber im Bett lag um zu essen muß mich wohl die Ohnmacht übermannt haben

-gerade als ich in in mein tiefstes innerstes einkehren will, um diverse Dialoge zwischen meinem hochgeschätzten Freund und mir wieder ans Licht der Erinnerung zu ziehen klingelt mein Wecker...

-er reißt mich aus meinem meditativen Koma und erinnert mich an die Welt außehalb meiner Gedanken, eine Welt in der ich arbeiten muß.

-ich gehe zu meiner Tür hinaus, in dem Wissen das der gestrige Abend für immer in dem tiefen Dunkel meines Hirns verschlossen bleiben wird, welch ein Jammer!

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1/01/2000 - Deus Ex Machina

Hinsichtlich einiger der letzten Ereignisse  sehe ich meine Freundin nun nicht nur als meine geliebte Lebensgefährtin, sondern mehr noch, alsmeine "Deus Ex Machina" an. Dieser Begriff findet seinen Ursprung in der Theaterwelt. Immer wenn ein Akt verfahren und kompliziert bis aussichtslos scheint, erscheint eine "Gottheit" oder ein "Zauberer" schnippt mit dem Finger und alles ist wieder in Ordnung. Und weil mich Kathi schon mehr als einmal aus aussichtslosen Situationen gerettet hat, ist meine persöhnliche Heldin, mein retter in höchster Not, mein "Prinz" mit einem Twingo anstelle eines weißen schimmels, meine DEUS EX MACHINA

 

AMEN

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