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-es ist Freitag der 29. Febraur 2008 um 5:30 Uhr
-ich öffne meine Augen, mir ist schlecht und mein Kopf schmerzt. Außerdem plagt mich ein Stechen im Rücken
-ich versuche mit der Hand die Ursache jener unangenehmen Empfindung zu lokalisieren
-ich stelle Fest, es handelt sich um ein Butterbrot
-während ich das Brot esse (igitt!), versuche ich den gestrigen Abend gedanklich zu rekonstruieren
- ich verfalle in eine körperlich Starre, um mich voll und ganz konzentrieren zu können
-meine Gedanken tragen mich ca. 5 Stunden in die Vergangenheit. Ich sitze bei meinem Freund, spiele Schach und trinke einen Liter Vodka mit ihm dabei
-mehr fällt mir nicht ein, trotzdem muß es aufgrund dieser Fakten ein spitzen Abend gewesen sein
-ich erinnere mich wieder daran, dass ich bei der Ankunft in meiner Residenz noch den Drang verspürrte mir einen Abendsnack zu gönnen. Als ich dann aber im Bett lag um zu essen muß mich wohl die Ohnmacht übermannt haben
-gerade als ich in in mein tiefstes innerstes einkehren will, um diverse Dialoge zwischen meinem hochgeschätzten Freund und mir wieder ans Licht der Erinnerung zu ziehen klingelt mein Wecker...
-er reißt mich aus meinem meditativen Koma und erinnert mich an die Welt außehalb meiner Gedanken, eine Welt in der ich arbeiten muß.
-ich gehe zu meiner Tür hinaus, in dem Wissen das der gestrige Abend für immer in dem tiefen Dunkel meines Hirns verschlossen bleiben wird, welch ein Jammer!
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